Die Boxspringmatratze ist das Herzstück eines Boxspringbetts und sorgt zusammen mit dem gefederten Unterbau für das typische, leicht schwebende Liegegefühl. Wenn du dein bestehendes Boxspringbett auffrischen oder einen Unterbau neu bestücken möchtest, findest du hier die passende Obermatratze. Sie ist meist höher aufgebaut als herkömmliche Matratzen und trägt damit maßgeblich zu Komfort und bequemer Einstiegshöhe bei.
Am häufigsten sind Taschenfederkernmatratzen, bei denen einzelne Federn in Stoffsäckchen stecken und unabhängig voneinander nachgeben. Tonnentaschenfederkerne mit bauchigen Federn passen sich dem Körper noch genauer an. Kaltschaum- und Hybridmatratzen kombinieren Schaumschichten mit Federn. Dazu kommen Topper, die als oberste Schicht aufliegen und das Liegegefühl weicher oder fester machen, etwa aus Visco, Kaltschaum oder Gelschaum.
Die Matratze sollte zum Unterbau passen, denn Boxspringsysteme sind aufeinander abgestimmt. Wichtig sind der Härtegrad, meist H2 bis H4, und die Liegezonen, die Schultern und Becken entlasten. Schlaft ihr zu zweit mit deutlich unterschiedlichem Gewicht, bieten sich zwei getrennte Matratzen mit verschiedenen Härtegraden an. Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug verbessert die Hygiene, die gute Luftzirkulation im Federkern hilft gegen Feuchtigkeit. Die Summe aus Unterbau, Matratze und Topper ergibt die Einstiegshöhe.
Taschenfederkernmatratzen mit einfacher Zonierung findest du im Einstiegssegment, Tonnentaschenfederkerne mit mehreren Liegezonen und hochwertigem Bezug in der Mittelklasse, im Premiumbereich Matratzen mit mehrlagigen Federkernen, Naturmaterialien wie Rosshaar oder Schurwolle und aufwendiger Verarbeitung.
Vergleiche Boxspringmatratzen und Härtegrade und finde die Obermatratze für deinen erholsamen Schlaf.
Grundsätzlich ist das möglich, allerdings geht dabei ein Teil des typischen Liegegefühls verloren, weil die Federung des Unterbaus fehlt. Die Matratze liegt auf dem Lattenrost insgesamt fester. Achte darauf, dass der Rost stabil ist und die Latten eng beieinander liegen, damit sich die Federn nicht durchdrücken. Wenn du den echten Boxspring-Effekt möchtest, ist ein passender Unterbau die bessere Lösung.
Der Härtegrad richtet sich vor allem nach deinem Körpergewicht und deiner Schlafposition. Als grobe Orientierung gilt H2 für leichtere Personen, H3 für mittleres Gewicht und H4 für schwerere Menschen, wobei jeder Hersteller etwas anders einstuft. Seitenschläfer liegen meist etwas weicher angenehmer, weil Schulter und Hüfte dann einsinken können. Entscheidend ist, dass die Wirbelsäule in Seitenlage möglichst gerade bleibt.
Bei klassischen Boxspringbetten gehört der Topper zum System und bildet die oberste Liegeschicht. Er schützt die Matratze, verlängert ihre Lebensdauer und lässt sich separat austauschen oder reinigen. Ein Visco- oder Gel-Topper macht das Liegegefühl anschmiegsamer, ein Kaltschaum-Topper sorgt für mehr Stützkraft. Hat die Matratze bereits eine integrierte Komfortschicht, ist ein zusätzlicher Topper dagegen optional.
Viele Boxspringmatratzen sind beidseitig liegbar und sollten alle paar Monate gewendet und gedreht werden, damit sich die Federn gleichmäßig belasten. Bei Modellen mit fester Oberseite genügt es, die Matratze von Kopf- auf Fußende zu drehen. Lüfte das Bett außerdem regelmäßig, indem du morgens die Decke zurückschlägst. So kann Feuchtigkeit entweichen und die Matratze bleibt länger in Form.