Ein guter Bürostuhl ist die Basis für gesundes Sitzen, doch erst das passende Zubehör holt das Beste aus ihm heraus. Mit wenigen Ergänzungen schützt du deinen Boden, verbesserst die Ergonomie und verlängerst die Lebensdauer deines Stuhls. Gerade im Homeoffice, wo oft stundenlang gesessen wird, machen solche Kleinigkeiten einen spürbaren Unterschied.
Bodenschutzmatten aus Polycarbonat, PET oder Glas verhindern Kratzer auf dem Parkett und Druckstellen im Teppich. Austauschbare Rollen gibt es in harter Ausführung für Teppichböden und als weiche, gummierte Variante für Hartböden. Sitzkissen, Lordosenstützen und Nackenkissen verbessern den Halt, Armlehnenpolster machen harte Auflagen angenehmer. Dazu kommen Gasdruckfedern als Ersatzteil, Gleiter für Stühle ohne Rollen, Fußstützen und Stuhlhussen, die den Bezug schützen oder optisch auffrischen.
Bei Ersatzteilen ist die Kompatibilität entscheidend. Die meisten Bürostühle nutzen Rollenstifte mit elf Millimetern Durchmesser, manche zehn Millimeter, deshalb solltest du vor dem Kauf nachmessen. Gasdruckfedern unterscheiden sich in Gesamtlänge, Hub und Belastbarkeit und müssen zu Fußkreuz und Sitzmechanik passen. Bodenschutzmatten sollten so groß sein, dass die Rollen auch beim Zurückfahren auf der Matte bleiben, und für Teppich eine Noppenunterseite haben. Bei Kissen und Stützen lohnt der Blick auf formstabile Füllungen und abnehmbare Bezüge.
Einfache Rollensets, Gleiter und Sitzkissen findest du im Einstiegsbereich, stabile Bodenschutzmatten aus Polycarbonat und ergonomische Stützkissen in der Mittelklasse, im Premiumsegment Glasbodenmatten, hochwertige Gasdruckfedern und Kissen aus Memory-Schaum mit durchdachter Formgebung.
Vergleiche das Zubehör und rüste deinen Bürostuhl gezielt auf.
Die meisten Bürostühle haben Rollenstifte mit elf Millimetern Durchmesser und etwa 22 Millimetern Länge, einige Modelle nutzen zehn Millimeter. Zieh am besten eine Rolle heraus und miss den Stift nach, bevor du neue kaufst. Wichtig ist auch der Bodenbelag: Harte Rollen sind für Teppich gedacht, weiche Rollen schonen Parkett, Laminat und Fliesen. Manche Rollen sind lastabhängig gebremst, damit der Stuhl nicht wegrollt, wenn du aufstehst.
Auf Parkett, Laminat und Teppich ist sie sehr empfehlenswert, weil Rollen und eingetragener Sand mit der Zeit Kratzer, Druckstellen und abgenutzte Laufwege hinterlassen. Die Matte verteilt die Belastung und lässt den Stuhl zugleich leichter rollen. Für Hartböden eignen sich glatte Matten mit rutschhemmender Unterseite, für Teppich Modelle mit Noppen. Achte auf eine ausreichende Größe, damit die Rollen nicht über den Rand fahren.
Mit etwas Kraft und dem richtigen Werkzeug ist der Tausch gut machbar. Die alte Feder wird meist mit einem Gummihammer aus Fußkreuz und Sitzmechanik gelöst, hartnäckige Exemplare lassen sich mit einer Rohrzange herausdrehen. Die neue Feder muss in Länge und Belastbarkeit zum Stuhl passen und wird eingesteckt und durch Draufsetzen fixiert. Eine Gasdruckfeder steht unter Druck und darf deshalb niemals geöffnet oder zerlegt werden.
Sie können einen einfachen Stuhl deutlich angenehmer machen, etwa wenn er keine verstellbare Lendenstütze hat. Eine Lordosenstütze unterstützt die natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule und erleichtert dir ein aufrechtes Sitzen. Keilkissen kippen das Becken leicht nach vorne, was vielen eine gerade Haltung erleichtert. Einen falsch eingestellten Stuhl oder regelmäßige Bewegungspausen ersetzen sie aber nicht.