Die Wannenarmatur ist die Schaltzentrale deiner Badewanne. Sie regelt Wassermenge und Temperatur, leitet das Wasser wahlweise in den Einlauf oder zur Handbrause und bestimmt damit, wie komfortabel Baden und Duschen in der Wanne sind. Eine gut gewählte Armatur fügt sich außerdem harmonisch ins Design des Badezimmers ein und hält bei guter Qualität viele Jahre.
Aufputz-Wannenarmaturen werden direkt an der Wand über der Wanne montiert und sind der Klassiker bei Renovierungen. Unterputzarmaturen verschwinden bis auf Griff und Wanneneinlauf in der Wand und wirken besonders reduziert. Wannenrandarmaturen sitzen direkt auf dem Wannenrand, oft mit ausziehbarer Handbrause, während Standarmaturen für freistehende Badewannen vom Boden aufsteigen. Technisch unterscheidest du Einhebelmischer, Zweigriffarmaturen und Thermostate.
Ein Thermostat hält die gewählte Temperatur konstant, auch wenn anderswo im Haus Wasser aufgedreht wird, und schützt mit einer Sperre bei 38 Grad vor Verbrühungen, was vor allem Familien schätzen. Bei Aufputzarmaturen beträgt der Abstand der Wandanschlüsse üblicherweise 150 Millimeter, kleine Abweichungen gleichen S-Anschlüsse aus. Der Umsteller zwischen Wanne und Brause sollte leichtgängig sein und sich nach dem Zudrehen automatisch zurückstellen. Chrom ist pflegeleicht, matte Oberflächen in Schwarz oder Edelstahloptik brauchen milde Reiniger ohne Scheuermittel.
Einfache Einhebelmischer für die Aufputzmontage findest du im Einstiegssegment, Thermostatarmaturen mit Sicherheitssperre in der Mittelklasse, Unterputzsysteme, Wannenrand- und Standarmaturen in Designausführung im Premiumbereich.
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Beim Einhebelmischer stellst du Menge und Temperatur mit einem einzigen Hebel ein, was schnell und intuitiv funktioniert. Ein Thermostat hat getrennte Griffe für Temperatur und Wassermenge und hält die eingestellte Temperatur konstant, auch wenn der Druck in der Leitung schwankt. Außerdem schützt eine Sperrtaste vor zu heißem Wasser. Wenn Kinder im Haushalt leben oder oft in der Wanne geduscht wird, ist ein Thermostat die komfortablere Wahl.
Mit etwas handwerklichem Geschick ist das gut machbar, sofern die neue Armatur zum vorhandenen Anschlussabstand passt. Du drehst das Wasser ab, löst die alte Armatur von den S-Anschlüssen, reinigst die Gewinde und montierst die neue mit frischen Dichtungen. Anschließend prüfst du alle Verbindungen auf Dichtheit. Sind die Anschlüsse korrodiert oder sitzen sie schief in der Wand, holst du dir besser einen Installateur.
Für die Montage auf dem Rand brauchst du passende Bohrungen, die bei Acrylwannen oft nachträglich möglich, bei Stahl-Emaille aber kaum machbar sind. Unter dem Rand muss genug Platz für Ventile, Leitungen und den Schlauch der ausziehbaren Brause sein. Plane außerdem eine Revisionsöffnung ein, damit du später an die Technik herankommst. Die Installation übernimmt deshalb meist ein Fachbetrieb.
Häufig ist eine verschlissene Kartusche oder Dichtung die Ursache, bei älteren Zweigriffarmaturen das Ventiloberteil. Auch Kalkablagerungen können verhindern, dass das Ventil vollständig schließt. Die meisten Ersatzteile lassen sich nach dem Abdrehen des Wassers selbst tauschen. Tropft der Auslauf trotz neuer Kartusche weiter oder ist die Armatur schon sehr alt, ist ein Austausch gegen ein neues Modell oft die bessere Lösung.




















































