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Gasgrills

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Gasgrills: Schnell heiß, fein regelbar

Aufdrehen, zünden und nach wenigen Minuten ist der Rost heiß, das ist der große Vorteil eines Gasgrillers. Kein Warten auf durchgeglühte Kohle, kein Rauch, der über den Zaun zum Nachbarn zieht, und die Hitze lässt sich per Drehknopf so genau einstellen wie am Küchenherd. Damit wird Grillen auch unter der Woche nach Feierabend unkompliziert.

Die Auswahl reicht von kompakten Tischgrills für Balkon und Camping bis zu großen Grillstationen mit Unterschrank. Klassische Modelle haben zwei bis vier Hauptbrenner und einen Deckel, der indirektes Garen wie im Backrohr ermöglicht. Seitenbrenner erlauben das Zubereiten von Beilagen oder Saucen im Topf, ein Infrarot- oder Hochleistungsbrenner erreicht sehr hohe Temperaturen für kräftige Röstaromen am Steak. Ein Heckbrenner treibt einen Drehspieß an. Große Außenküchen kombinieren Griller, Arbeitsfläche und Stauraum.

Die Zahl der Brenner bestimmt, wie flexibel du mit Hitzezonen arbeiten kannst, mit mindestens drei Brennern gelingt indirektes Grillen deutlich besser. Brenner aus Edelstahl sind langlebig, Grillroste aus emailliertem Gusseisen speichern Hitze und sorgen für schöne Branding-Streifen, Edelstahlroste sind pflegeleichter. Ein doppelwandiger Deckel hält die Temperatur konstant, ein Deckelthermometer zeigt sie an. Achte auf eine stabile Konstruktion, eine gut erreichbare Fettauffangschale und genug Platz für die Gasflasche im Unterschrank.

Im Einstieg findest du kompakte Modelle mit zwei Brennern und lackiertem Stahl, die Mittelklasse bietet Grillstationen mit Seitenbrenner und Gussrosten, und im Premiumbereich liegen großzügige Edelstahlgeräte mit Hochleistungszone und umfangreichem Zubehör.

Vergleiche die Gasgrills und finde den Griller, der zu deiner Terrasse und deinem Grillstil passt.

Gasgrillen: Antworten vor dem Kauf

Für zwei bis vier Personen reichen zwei Brenner in der Regel aus, damit lässt sich auch einfach indirekt grillen. Mit drei oder vier Brennern kannst du verschiedene Hitzezonen einrichten, etwa scharfes Angrillen auf der einen und sanftes Nachziehen auf der anderen Seite. Das ist praktisch, wenn Würstel, Gemüse und Fleisch gleichzeitig auf den Rost sollen. Für große Runden oder ganze Braten sind vier bis sechs Brenner sinnvoll.

Üblich sind Propangasflaschen mit fünf oder elf Kilogramm Füllung, wobei die größere Flasche für viele Grillabende reicht. Angeschlossen wird die Flasche über einen Druckminderer, der in Österreich und Deutschland meist auf 50 Millibar ausgelegt ist und zum Grill passen muss. Nach jedem Flaschenwechsel solltest du die Verbindungen mit Seifenwasser auf Dichtheit prüfen. Bilden sich Blasen, ist die Verschraubung undicht und muss nachgezogen werden.

Grundsätzlich ist ein Gasgriller auf dem Balkon wegen der geringen Rauchentwicklung oft besser geduldet als ein Holzkohlegrill. Maßgeblich sind aber Hausordnung, Mietvertrag und die Regeln der Wohnungseigentümergemeinschaft, die das Grillen einschränken können. Gasflaschen dürfen außerdem nicht in Kellern oder unter Erdniveau gelagert werden. Kleine Tischgrills mit Kartusche sind für enge Balkone eine platzsparende Alternative.

Am einfachsten ist das Ausbrennen, dabei heizt du den Grill nach dem Grillen mit geschlossenem Deckel einige Minuten auf höchster Stufe. Anschließend lassen sich Rückstände mit einer Grillbürste gut vom Rost entfernen. Die Fettauffangschale solltest du regelmäßig leeren, damit sich kein Fett entzündet. Ein- bis zweimal pro Saison lohnt es sich, Brenner und Innenraum gründlich zu reinigen und die Düsen auf Verstopfungen zu prüfen.